Probiotika

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Autismus-Symptome werden mit Probiotika gemildert

Autismus-Symptome konnten in einer vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift "Cell" veröffentlichten Tier-Studie mit Probiotika gemildert werden. Probiotika sind gutartige Darmbakterien, die das Immunsystem unterstützen können. Dabei scheinen sie jedoch auch mit dem Nervensystem zu kommunizieren. Es besteht eine große Hoffnung, dass diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragbar sind. Es ist ja bekannt, dass

Was sind Synbiotika und wie wirken sie?

Nachdem wir bereits Präbiotika und Probiotika erklärt haben, sind diesmal die Synbiotika dran. Synbiotika sind ein Gemisch aus probiotisch wirkenden Bakterien und präbiotisch wirkenden Kohlenhydraten. Dieses Gemisch soll bei Konsum das Überleben und die Besiedelung mit lebenden Probiotika erleichtern, und damit den Darm des Konsumenten unterstützen. Ungefähr 70% unseres Immunsystems liegen in und um unseren

Was sind Präbiotika und wie wirken sie?

Der Begriff Präbiotika ist relativ jung und wurde erst in den 1990er Jahren geprägt (Gibson and Roberfroid, 1995). Präbiotika sind kurz- bis mittellange Kohlenhydrate (Oligosaccharide), die zu den Ballaststoffen gehören, aber nicht alle Ballaststoffe sind Präbiotika. Um als Präbiotika eingestuft zu werden, müssen Ballaststoffe folgende Kriterien erfüllen: 1. Sie sind resistent gegenüber dem Magensaft und

Was sind Probiotika und wie wirken sie?

Probiotika sind nach heutiger Definition lebende, nichtpathogene Mikroorganismen, die in ausreichender Zahl verabreicht einen vorbeugenden oder therapeutischen Effekt auf unseren Körper haben (FAO/WHO, 2001). Mikroorganismen, vor allem Bakterien, werden gezielt bereits seit Anfang des 20. Jahrhunderts zur Vermeidung und Behandlung von infektiösen Erkrankungen des Verdauungstraktes eingesetzt. Der Unterscheidung zwischen Lebensmittel und Arzneimittel ist dabei oft

Wie kann man mit Ernährung die Symptome von SIBO lindern?

SIBO (engl. Small Intestinal Bacterial Overgrowth Syndrom; dt: bakterielles Überwachsen des Dünndarms) stellt eine bakterielle Fehlbesiedelung des Dünndarms dar (Bures et al., 2010). Ursprünglich dachte man, dass nur wenige Personen betroffen sind, sie scheint aber häufiger vorzukommen, als früher gedacht (Dukowicz et al., 2007). Symptome reichen von aufgeblähtem Oberbauch, Blähungen, chronischem Durchfall, Müdigkeit, Schwäche, Gewichtsverlust