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Kurze Zusammenfassungen von wissenschaftlichen Neuigkeiten

Verarbeitetes rotes Fleisch kann Herzversagen mitverursachen

In einem Artikel zu dem möglichen gesundheitsgefährdenden Konsum zu rotem Fleisch habe ich ja schon einmal geschrieben, dass hier oft Dinge in einen Topf zusammengeworfen werden, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Als Ergebnis solcher Studien scheint sich dann zu ergeben, dass rotes Fleisch gesundheitsschädlich ist. Eine neue Studie (Kaluza and Wolk, 2014) hat

Die WHO gibt als neue Richtlinie vor, den Zuckerkonsum zu halbieren

Die WHO hat neue Richtlinien erlassen, nach denen der Konsum von Zucker täglich nur noch 5% der Kalorienaufnahme ausmachen soll. Bisher war das empfohlene Limit 10%. 5% entsprechen ungefähr der Zuckermenge, die in 4 Dosen Softdrinks enthalten ist. Man sollte sich selbst fragen, ob das nicht auch noch zu viel ist. Damit reagiert die WHO

Autismus-Symptome werden mit Probiotika gemildert

Autismus-Symptome konnten in einer vor kurzem in der renommierten Fachzeitschrift "Cell" veröffentlichten Tier-Studie mit Probiotika gemildert werden. Probiotika sind gutartige Darmbakterien, die das Immunsystem unterstützen können. Dabei scheinen sie jedoch auch mit dem Nervensystem zu kommunizieren. Es besteht eine große Hoffnung, dass diese Ergebnisse auch auf den Menschen übertragbar sind. Es ist ja bekannt, dass

Höhere Vitamin D Spiegel erhöhen die Überlebenschance bei Brustkrebs

Brustkrebspatientinnen mit einem hohen Vitamin D Spiegel haben ein doppelt so hohe Überlebenschance wie Patientinnen mit einem niedrigen Spiegel. Wenn man bedenkt, dass sich durch die Chemotherapie die Überlebenschance oft weniger gut verbessert, ist es bestimmt sinnvoll, den Vitamin D Spiegel während der Therapie auf die empfohlenen Werte anzuheben. Vitamin D hilft bei der Zellkommunikation

Frauen hilft ein Zyklus-spezifisches Trainingsprogramm

Nach einem Spiegel-online Artikel hilft es Frauen, wenn sie ihr Trainingsprogramm am Zyklus orientieren. Sowohl vor als auch nach dem Zyklus sind die meisten Frauen körperlich fit. Anders sieht es in der ersten Zyklushälfte aus. Hier spielen Hormonschwankungen eine Rolle. Ein lockeres Ausdauertraining in der ersten Woche kann entkrampfend und entspannend wirken. In der zweiten Woche

Zittern produziert soviel braunes Fett wie Training

Frühere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass moderates Training hilft, energiespeicherndes weißes Fettgewebe in braunes, fettverbrennendes Fett umzuwandeln. Neue Ergebnisse zeigen nun, dass schon kälteinduziertes Zittern für 10 bis 15 Minuten den gleichen Effekt hat. Bei Kälte wird braunes Fettgewebe zur Wärmeproduktion stimuliert (Thermogenese). Wenn dies noch nicht reicht, beginnen die Muskeln zu zittern, um mehr Wärme

Es besteht eine direkte Verbindung zwischen Vitamin D, Serotonin und Autismus

Eine neue Studie zeigt, dass Vitamin D die Synthese der Hormone Serotonin, Oxytocin und Vasopressin beeinflusst. Diese Hormone wiederum beeinflussen u.a. das Sozialverhalten. Da bei Autismus-Störungen das Sozialverhalten betroffen ist, und bei Autisten oft niedrige Spiegel von Serotonin und Vitamin D zu finden sind, lag es nahe zu untersuchen, ob man durch eine Steigerung des

Unsere Fitness-Gewohnheiten beeinflussen die Gesundheit über Jahrzehnte

Eine Untersuchung vom Karlsruher Institut für Technologie hat gezeigt, dass unser Verhalten in Bezug auf Gesundheit und Sport unsere Gesundheit über 20 Jahre hinweg beeinflussen kann. Teilnehmer der Studie wurden von 1992 bis 2010 begleitet, und es wurden wiederholt Fitness-Tests durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass Ernährungs- und Trainingsgewohnheiten über den Verlauf der gesamten Studie

Ein Hormon, welches nach dem Training ausgeschüttet wird, kann das biologische Alter vorhersagen

Das Hormon Irisin wird von Muskeln nach Anstrengung ausgeschüttet. Diese Hormon ist in der Lage, Fettzellen umzuprogrammieren. Nach Anstrengung verbrennen sie Kalorien anstatt sie zu speichern. Dabei steht der Blutspiegel dieses Hormons in Beziehung zu der Länge der Telomere. Telomere sind Strukturen an den Enden der Chromosomen. Je länger die Telomere, desto jünger ist der

Eine Ernährungsweise mit hohem Kohlenhydratanteil erhöht das Risiko von Demenzerkrankungen

Schon ein kleiner Anstieg des Blutzuckerspiegels, der durch eine Ernährungsweise mit hohem Kohlenhydratanteil verursacht wird, erhöht das Risiko für Hirnerkrankungen. Dies kann z.B. zum Schrumpfen des Gehirns, Demenz, Alzheimer und anderen Einschränkungen der Hirnfunktion führen. Der Neurologe David Perlmutter, auch Autor des Buches "Dumm wie Brot", sagt, dass eine Kalorie eben nicht eine Kalorie ist,