Schon Hippokrates sagte: Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein!

Nicht jede Kalorie ist gleich

Seit langem besteht die Formel: Kalorie in = Kalorie out“, was bedeutet, solange man so viel isst, wie der Körper an Energie verbraucht, hält man das Gewicht, oder wenn man zunimmt, isst man mehr Kalorien, als der Körper verbraucht.

Die hinter stehende Gesetzmäßigkeit ist das thermodynamische Gleichgewicht. Diese Gleichung stimmt für simple Gegenstände, jedoch nicht für unseren Körper. Er hat viele Möglichkeiten, das thermodynamische Gleichgewicht zu verschieben. Genau genommen ist das ganze Bestreben des menschlichen Körpers nach der Befruchtung der Eizelle Energie aus der Umgebung in Form von Gewebe zu speichern. Erst wenn unser Leben beendet ist, geben wir diese Energie wieder an die Natur zurück. Jede Kalorie, die wir während unseres Lebens zu uns nehmen, ist gespeichert in unserer Makroernährung: Kohlenhydrate, Fette und Eiweiß. Zusätzlich müssen wir Mikronährstoffe zu uns nehmen; Vitamine, Mineralien und Pflanzenbegleitstoffe.

Auf den ersten Blick stellt unsere Nahrung unseren Brennstoff dar. Wie bei einem Auto mit Hybridmotor können wir zur Energiegewinnung zwischen Kohlenhydraten, Fett und Proteinverbrennung hin- und herschalten. Im Gegensatz zum Sprit für unseren Automotor ist unsere Nahrung jedoch weit mehr als nur ein Brennstoff: Sie ist gleichzeitig das Baumaterial, aus dem wir aufgebaut sind. Und daraus folgt, dass, wenn wir schlechte Nahrung zu uns nehmen, nicht nur unser „Motor“ uns stottern gerät, sondern unser Körper nur schlechtes Baumaterial erhält, um unsere Zellen zu regenerieren.

Neben Ihrer Funktion als Energieträger sind die wesentlichen Bausteine für unseren Körper Fette und Proteine. Es gibt essentielle Fettsäuren (Bausteine für Fette und Öle) und essentielle Aminosäuren (Bausteine der Proteine/Eiweiße), die wir zu uns nehmen müssen, weil sie unser Körper nicht selbst herstellen kann. Kohlenhydrate auf der anderen Seite sind für uns reine Energieträger und wir könnten tatsächlich in unserer Ernährung komplett auf sie verzichten und könnten trotzdem überleben. Aber ausgerechnet Kohlenhydrate machen heute den größten Anteil unserer westlichen Ernährung aus. Die für den Tagesbedarf ausreichende Menge Kohlenhydrate wird in Form von Glykogen in der Leber und den Muskeln gespeichert. Jede Zufuhr darüber hinaus wird in Fett umgewandelt landet in den Fettdepots. Die Folge kann chronische Fettleibigkeit sein.

Nahrung kann nicht nur krank, sondern auch gesund machen

Die falschen Nahrungsmittel können unseren Körper also krank machen. Interessanterweise kann auf der anderen Seite bei vielen chronischen Krankheitszuständen die richtige Ernährung uns auch wieder gesunden lassen, wenn z.B. Defizite ausgeglichen werden, oder schädliche Substanzen vermieden werden, die zu Unverträglichkeiten führen.

Die richtige Ernährung und der richtige Sport gehören zusammen

Gemäß dem Motto „Back tot he Roots“, zu Deutsch „Zurück zu den Wurzeln“ favorisieren wir eine Ernährungsart, die industriell verarbeitete Lebensmittel vermeidet, wo es geht. Für uns stellt die Paleo- oder Steinzeiternährung ein ideales Konzept dar. Dieses Konzept lässt sich auf viele Vorlieben anpassen, vom reinen Vegetarier bis hin zum Fleischliebhaber. Bei den heute oft vorkommenden Unverträglichkeiten gibt es Empfehlungen zur Vermeidung von verschiedenen Lebensmitteln, auf die unser Körper von der Biologie her nicht vorbereitet ist. Dies kombiniert mit einem geeigneten Sportprogramm, wie z.B. dem HIIT (High Intensity Intervall Traning) ist der Schlüssel für eingute Gesundheit.

„Mens sana in corpore sano“ – Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper: Diers ist nicht etwa ein Zitat aus einem Asterix Comic, sondern ein Zitat, welches dem römischen Satiriker Juvenal zugeschrieben wird. Einen gesunden Körper durch gesunde Ernährung und sportliche Betätigung zu bekommen/erhalten ist das Ziel Vieler. Viele meinen, eine Ahnung zu haben, wie es geht. Wenige wissen es genau und noch Wenigere tun das, was notwendig ist, um einen gesunden Körper zu haben.

Unsere Homepage verfolgt das Ziel, dem geneigten Leser die Informationen zusammen zu tragen, die ihm helfen sich selbst zu helfen. Weizen von Spreu zu unterscheiden. Informationen aus Originalartikeln zu erhalten und nicht Zitate von Zitaten, die den ursprünglichen Informationsgehalt ad absurdum führen.

Selbst „Mens sana in corpore sano“ wird heute falsch zitiert. In den Original Satiren 10, 356 von Juvenal heißt es im Original „Orandum est, ut sit mens sana in corpore sano“.

Zu Deutsch: Beten sollte man darum, dass in einen gesunden Körper ein gesunder Geist ist. Juvenal hat als Satiriker nicht gemeint, dass in einem gesunden Körper zwangsläufig ein gesunder Geist steckt, sondern im Gegenteil gesagt, man möge darum beten, da er oft erkannte, dass das Gegenteil der Fall war.

Wir müssen heute nicht mehr darum beten, einen gesunden Geist in einem gesunden Körper zu haben, sondern wir können das Wissen und die Werkzeuge an die Hand bekommen, hier selbst positiv einzugreifen.

Bildquelle: © Igor Mojzes – fotolia.com

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper

Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper