Das C-reaktive Protein (CRP) ist ein unspezifisches Kennzeichen von Entzündungen im Körper. Der CRP-Spiegel kann infolge von Arthritis, Infektionen, Krebs oder Herzerkrankungen erhöht sein. Arteriosklerose oder Herzerkrankungen sind mit Entzündungen verbunden, und Forschungsergebnisse in den letzten Jahren (Pearson et al., 2003) haben gezeigt, dass die Bestimmung des CRP-Niveaus verwendet werden kann, um zu erkennen, welche Personen ein erhöhtes Herzinfarktrisiko haben. Es gibt einen hochsensitiven Test, der dann hs- (high-sensitive) CRP misst:

< 1 mg/L bedeutet ein geringes Risiko für Herzinfarkt

1– 3 mg/L bedeutet ein mittleres Risiko (unter 2-fach erhöht)

>3 mg/L bedeutet ein erhöhtes Risiko (mehr als 2-fach erhöht)

>10 mg/ml bei solchen Werten sollte nach einer Infektion gesucht werden

Die Ursache für langfristig erhöhte CRP-Werte sollte ärztlich untersucht werden. Erhöhte CRP-Werte kommen besonders oft bei starkem Übergewicht vor (Devaraj et al., 2009), wobei 75% aller Übergewichtigen mit einem BMI über 30 CRP-Werte von 1mg/L überschreiten. Besonders in dieser Personengruppe sollte man versuchen, die CRP-induzierten Entzündungswerte zu reduzieren. Der CRP-Wert und damit der Gehalt dieses reaktive Proteins im Blut kann einfach durch Vitamin C gesenkt werden (Block et al., 2009). Diese Autoren konnten zeigen, dass der Effekt von 1000 mg Vitamin C pro Tag dieselbe Wirkung wie Statine hatte. Wir empfehlen dabei die Einnahme von komplexem Vitamin C aus natürlichen Quellen, um die Grundversorgung des Körpers optimal sicherzustellen.

Dr. Jens Pohl Autor: Jens

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